Heute habe ich mich ein bisschen verkünstelt...
Eigentlich wollte ich ja ein Bild malen, welches die Wohnung ein bisschen aufpeppen sollte.
Aber die Malerei hab ich dann doch gelassen, obwohl das sicher auch nicht schlecht geworden wäre.
Wenn man also keine Leinwand zur Hand hat, dann nimmt man einfach eine Holzplatte... und wenn auch diese fehlt, dann muss man sich eben eine Holzplatte zuzsammenleimen...
Paar übrig gebliebene Terassendielen aus Lärche mussten also herhalten
Dann zum schwierigen Part: Das Motiv aufs Holz zu bringen. Ich bevorzuge freihand zu zeichnen.... allerdings wie man hier erkennen kann, funktioniert das Ganze nicht immer auf Anhieb.... Erster Versuch: Epic Fail =(
Also Radiergummi gezückt und alles nochmal von vorne...
Beim zweiten Mal gings schon wesentlich besser!!!
Die Oberfräse anschließend mit einem dünnen Fräser bestückt und los ging die Freihandfräserei... hier ist eine ruhige Hand gefragt
Ging letztlich aber ohne größere Probleme, wenn man sich entsprechend in Geduld übt. Lieber einmal öfter absetzen, als das Ganze zu vermasseln.
Der Schattenwolf kam ganz gut rüber, allerdings fehlte mir ein bisschen der Kontrast, wenn man das Bild von der Weite aus betrachtet. Lösung: Die Fräsungen wurden mit dem Lötkolben bearbeitet
Und wenn der Lötkolben schon da lag, durfte natürlich das Motto der Starks nicht fehlen...
Als Finish wurde Hartöl ausgewählt um die Maserung des Holzes schön zu betonen!
Und ab dafür in die Sonne zum Trocknen
Dann noch fix mit dem Bunnsenbrenner herumgezündelt um der ganzen Tafel ein etwas antikeres Aussehen zu verleihen.
Auf Grund der Materialstärke ( 30 mm) bot sich fast andie Ränder noch mit der Oberfräse zu profilieren. Dies wurde bewusst erst nach dem Flammbieren durchgeführt um den Rahmen farblich vom Rest der Tafel abzuheben!
Auf der Rückseite wurden dann noch 4 Aufhänger gebohrt, ausgeschnitten und verleimt um das doch sehr massive Bildchen auch sicher an der Wand zu halten. 2 hättens übrigens auch getan.... aber viel hilft nunmal viel ;)
Und hier das fertige Bild:
Jetzt kann der Winter kommen :)
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Freitag, 3. August 2012
Sonntag, 15. Juli 2012
Werkzeugkästen, Systainerinlay
Labels:
Holzwerken
Seit Langem liegt bei mir in der Werstatt schon ein Maxi Systaienr herum, der noch nicht so richtig einen Einsatzzweck gefunden hat....
Praktisch ist das Ding schonmal weil man jede Menge Zeugs reinbringt, wenn man mal schnell was ausserhalb der Werkstatt zu tun hat...
Allerdings kann man ja nicht einfach Alles da reinschmeißen. Sieht nicht nur Scheiße aus, sondern ist auch nicht sonderlich gut fürs Werkzeug!
Hier also mal mein Lösung
Zwei selbstgebaute Holzkoffer...
Links passt genau ein großer Akkuschrauber rein
Drunter können die Kleinen von Dewalt untergebracht werden:
Das Holzköfferchen Nummer 2 wurde für das Handwerkzeug gebaut.... und machte einiges an Planung notwendig, damit man alles dabei hat was so notwenig ist
Das Köfferchen lässt sich übrigens auch noch nach hinten aufklappen, so dass man wirklich einfach an jedes Werkzeug rankommt.
Hier während der Bauphase.... es wurde versucht wirklich alles an Platz auszunutzen was zur Verfügung stand. Danach wurde noch ein Fach ausgespart
Es passt eigentlich alles rein was man eben mal brauchen könnte:
Praktisch ist das Ding schonmal weil man jede Menge Zeugs reinbringt, wenn man mal schnell was ausserhalb der Werkstatt zu tun hat...
Allerdings kann man ja nicht einfach Alles da reinschmeißen. Sieht nicht nur Scheiße aus, sondern ist auch nicht sonderlich gut fürs Werkzeug!
Hier also mal mein Lösung
Zwei selbstgebaute Holzkoffer...
Links passt genau ein großer Akkuschrauber rein
Drunter können die Kleinen von Dewalt untergebracht werden:
Das Holzköfferchen Nummer 2 wurde für das Handwerkzeug gebaut.... und machte einiges an Planung notwendig, damit man alles dabei hat was so notwenig ist
Das Köfferchen lässt sich übrigens auch noch nach hinten aufklappen, so dass man wirklich einfach an jedes Werkzeug rankommt.
Hier während der Bauphase.... es wurde versucht wirklich alles an Platz auszunutzen was zur Verfügung stand. Danach wurde noch ein Fach ausgespart
Es passt eigentlich alles rein was man eben mal brauchen könnte:
- 4 Stemmeisen
- 4 Schraubendreher
- Streichmaß
- Schublehre
- Meter
- Hammer
- Gripzange
- Beiszange
- Wasserrohrzange
- Dreikantfeile
- Flachfeile
- Rückensäge
- Drahtbürste
- 2 Schraubzwingen
French Cleats
Labels:
Holzwerken
Irgendwie war ich mit meinen Werkzeug Ordnungssystem nicht mehr so ganz zufrieden...
es musste also was Vernünftiges her.
Praktischerweise sollte von beiden Werkbänken auf die gängisgten Werkzeuge direkt zugegriffen werden können. Und eine gewisse Flexibilität in der Anordung sollte auch gegeben sein, falls man das ganze mal umgeordnet werden muss.....
Die French Cleats Lösung, die mir im Holzwerkerforum über den Weg lief, gefiel mir von Anfang an sehr gut. Musste also nachgebaut werden
Es wurden also verschiedene Module gebastelt...
Eines für die
Hier mal die Bilder:
Das Modul für die Handhobel war ein bisschen aufwändiger zu bauen
Hier mal die 3 Hauptmodule. Eingelassen wurde das Ganze mit Hartöl, damit es einigermaßen gut zur Werkbank passt und bei etwaigen Abnutzungsspuren auch wieder ganz schnell aufbereitet werden kann
Alles in unmittelbarer Reichweite zum Emmertschraubstock
Der Rest vom Schützenfest kam dann an die andere Werkbank...
Das Modul für die Wasserwaagen ist sowohl horizontal als auch vertikal anbringbar!
Die gängigsten Feilen haben dann auch noch ein extra Modul bekommen um in Reichweite zur Werkbank zu sein!
Zusammen mit meinem Kistchen für Holzreste, siehts jetzt eigentlich immer ganz aufgeräumt aus:
es musste also was Vernünftiges her.
Praktischerweise sollte von beiden Werkbänken auf die gängisgten Werkzeuge direkt zugegriffen werden können. Und eine gewisse Flexibilität in der Anordung sollte auch gegeben sein, falls man das ganze mal umgeordnet werden muss.....
Die French Cleats Lösung, die mir im Holzwerkerforum über den Weg lief, gefiel mir von Anfang an sehr gut. Musste also nachgebaut werden
Es wurden also verschiedene Module gebastelt...
Eines für die
- Hämmer
- Stemmwerkzeug, Klüpfel und paar Schraubenzieher
- Anreis- und Messwerkzeug
- Handhobel
- Wasserwaagen
Hier mal die Bilder:
Das Modul für die Handhobel war ein bisschen aufwändiger zu bauen
Hier mal die 3 Hauptmodule. Eingelassen wurde das Ganze mit Hartöl, damit es einigermaßen gut zur Werkbank passt und bei etwaigen Abnutzungsspuren auch wieder ganz schnell aufbereitet werden kann
Alles in unmittelbarer Reichweite zum Emmertschraubstock
Der Rest vom Schützenfest kam dann an die andere Werkbank...
Das Modul für die Wasserwaagen ist sowohl horizontal als auch vertikal anbringbar!
Die gängigsten Feilen haben dann auch noch ein extra Modul bekommen um in Reichweite zur Werkbank zu sein!
Zusammen mit meinem Kistchen für Holzreste, siehts jetzt eigentlich immer ganz aufgeräumt aus:
Freitag, 10. Februar 2012
Frästisch II
Labels:
Holzwerken
Hier noch ne kleine Bilderdoku :
Nein kein Flugzeugträger der Nimitzklasse.... sondern eine Staubabsaugungsadapter
aus Kostengründen wurde auf Plastikgriffe verzichtet... Abhilfe schafften Einschlagmuttern
lackiert sah das GAnze dann so aus...
und am Anschlag montiert.
damit man den den Anschlag arretieren kann, hab ich 5er Schlossschrauben modifiziert. Diese passen genau in die C Nut Schienen
einen Längsanschlag hat s auch gegeben
mit dem Fräszirkel ausgeschnitten und mit Lamellos verklebt
Die Nutschienen haben praktischerweise die Abmessung 16 x 16 mm, so dass diese problemlos mit einem 16 mm Fräser eingelassen werden können
und das Innenleben wurde auch noch ein bisschen gestaltet:
Da der Frästisch mehr als genug Platz bietet habe ich gleich noch meine Bohrer auch mit untergebracht
der komplette Schubkasten ist herausnehmbar. Aber auch jeder einzelne Werkzeughalter einzeln
im rechten Schubkasten findet die große Oberfräse Platz
Einlegeringe, Anschläge, Tiefenstopps und sonstiges Zubehör finden in den Schubladen Platz
und so fügt sich der fertige Frästisch in die Werkstatt ein:
Nein kein Flugzeugträger der Nimitzklasse.... sondern eine Staubabsaugungsadapter
aus Kostengründen wurde auf Plastikgriffe verzichtet... Abhilfe schafften Einschlagmuttern
lackiert sah das GAnze dann so aus...
und am Anschlag montiert.
damit man den den Anschlag arretieren kann, hab ich 5er Schlossschrauben modifiziert. Diese passen genau in die C Nut Schienen
einen Längsanschlag hat s auch gegeben
mit dem Fräszirkel ausgeschnitten und mit Lamellos verklebt
Die Nutschienen haben praktischerweise die Abmessung 16 x 16 mm, so dass diese problemlos mit einem 16 mm Fräser eingelassen werden können
und das Innenleben wurde auch noch ein bisschen gestaltet:
Da der Frästisch mehr als genug Platz bietet habe ich gleich noch meine Bohrer auch mit untergebracht
der komplette Schubkasten ist herausnehmbar. Aber auch jeder einzelne Werkzeughalter einzeln
im rechten Schubkasten findet die große Oberfräse Platz
Einlegeringe, Anschläge, Tiefenstopps und sonstiges Zubehör finden in den Schubladen Platz
und so fügt sich der fertige Frästisch in die Werkstatt ein:
Donnerstag, 9. Februar 2012
Kleinprojektkram
Labels:
Dies und Das =),
Holzwerken
So während des Jahres haben sich einige Projekte anmgesammelt, die es eigentlich nicht wert waren einzeln darüber zu berichten, daher jetzt mal komprimiert nachgereicht.
Der Bohrständer von Wabeco hat ein neues Zuhause bekommen.... hat mich einfach aufgeregt wenn ich das sperrige Ding von der einen auf die andere WErkbank verfrachten musste...
hat zudem den Vorteil, dass man bei längeren Werkstücken prima an den Griffen des Tabletts Schraubzwingen ansetzen kann
Der Fehlkauf des Weihnachtsbaums - zu klein - machte diesen Hocker notwendig.
durchgehende Zapfen, diagonal verkeilt =)
Und dass die selbstgeschnitzten Figuren (nicht von mir... noch nicht) auch ein schönes Zuhause bekommen, hab ich mal ein altes Brett abgerichtet und daraus ein trautes Heim für Maria und Joseph gebaut
Paar Leimholzplatten wurden auch kurzerhand ihrer finalen Bestimmung zugeführt
Und anbei noch ein bisschen Werkstattallerlei, was zwar nicht unbedingt notwendig ist, aber doch sehr hilfreich:
Den Kameraden hab ich mir aus den Weiten des WWW abgeguckt.... nennt sich "Boom Arm". Das Teil ist über SChaniere mit dem Regal verbunden und schwenkbar, die angebrachte Mehrfachsteckdose kann bis zu 6 Maschinen bestromen =) was auch durchaus notwendig ist
ganz klein in diesem Bild links oben zu sehn
Ein Schuhregal für meine Hübsche wurde auch zusammengebastelt
gelernt habe ich Hirni dabei auch ein wenig: Man merke: Wenn man sich schon einen Plan erspart und durch eine Zeichnung auf einen Holzrest ersetzt, dann sollte man doch wenigstens die Details duchdenken.....der stumpfe Stoß mit der Behelfsleiste war das Resultat zu ungenauer Planung... die Böden zu versetzen wäre wohl die einfachste Alternative gewesen um diese auch mit SChwalbenschwänzen auszuführen =(
Das eigentliche kleine Helferlein ist links oben im Bild... vorher habe ich meine Gewindestangen immer einfach auf den WErkzeugschrank geschmissen. Leider sind mir dann die Dinger ab und an mal runtergeknallt, wenn ich am Stübern war =)
Die Lösung:
Und schon ist alles aufgeräumt. Durch die eingelassenen Plastikrohre finden übrigens auch kurze Stücke ein Plätzchen
Hier sind zwei weitere Helferchen versteckt.
Zum einen das REgalbrett an der Rückwand.... sinnige WErkzeugablage mit integrierten Kabelaufwicklern.... so bleibt die Hobelbank schön frei
Das Kästchen rechts dient zur Aufbewahrung von Schleifpapier... schön geordnet nach Körnungen =)
hat einen Kistengriff auf dem Deckel spandiert bekommen und kann so leicht überall mithinwandern
Aufbewahrungklotz für die Bankhaken, damit diese zwischen beiden Werkbänken umziehen können
Sinnigerweise habe ich mal wieder einiges an die Wand gebracht.... oben die langen Schraub- und Verleimzwingen, darunter der mobile Machinentisch. Parallelanschläge für die Oberfräsen und Hilfen zum rechtwinklig Verspannen....
unten zu sehen. Meine selbstgebaute " Absaugung". Nennt sich Zyklonabscheider und wird schlichtweg vor den Staubsauger gespannt. So kommt nichts im Staubsaugerbeutel an, sondern nur ind er blauen Tonne....
Der Bohrständer von Wabeco hat ein neues Zuhause bekommen.... hat mich einfach aufgeregt wenn ich das sperrige Ding von der einen auf die andere WErkbank verfrachten musste...
hat zudem den Vorteil, dass man bei längeren Werkstücken prima an den Griffen des Tabletts Schraubzwingen ansetzen kann
Der Fehlkauf des Weihnachtsbaums - zu klein - machte diesen Hocker notwendig.
durchgehende Zapfen, diagonal verkeilt =)
Und dass die selbstgeschnitzten Figuren (nicht von mir... noch nicht) auch ein schönes Zuhause bekommen, hab ich mal ein altes Brett abgerichtet und daraus ein trautes Heim für Maria und Joseph gebaut
Paar Leimholzplatten wurden auch kurzerhand ihrer finalen Bestimmung zugeführt
Und anbei noch ein bisschen Werkstattallerlei, was zwar nicht unbedingt notwendig ist, aber doch sehr hilfreich:
Den Kameraden hab ich mir aus den Weiten des WWW abgeguckt.... nennt sich "Boom Arm". Das Teil ist über SChaniere mit dem Regal verbunden und schwenkbar, die angebrachte Mehrfachsteckdose kann bis zu 6 Maschinen bestromen =) was auch durchaus notwendig ist
ganz klein in diesem Bild links oben zu sehn
Ein Schuhregal für meine Hübsche wurde auch zusammengebastelt
gelernt habe ich Hirni dabei auch ein wenig: Man merke: Wenn man sich schon einen Plan erspart und durch eine Zeichnung auf einen Holzrest ersetzt, dann sollte man doch wenigstens die Details duchdenken.....der stumpfe Stoß mit der Behelfsleiste war das Resultat zu ungenauer Planung... die Böden zu versetzen wäre wohl die einfachste Alternative gewesen um diese auch mit SChwalbenschwänzen auszuführen =(
Das eigentliche kleine Helferlein ist links oben im Bild... vorher habe ich meine Gewindestangen immer einfach auf den WErkzeugschrank geschmissen. Leider sind mir dann die Dinger ab und an mal runtergeknallt, wenn ich am Stübern war =)
Die Lösung:
Und schon ist alles aufgeräumt. Durch die eingelassenen Plastikrohre finden übrigens auch kurze Stücke ein Plätzchen
Hier sind zwei weitere Helferchen versteckt.
Zum einen das REgalbrett an der Rückwand.... sinnige WErkzeugablage mit integrierten Kabelaufwicklern.... so bleibt die Hobelbank schön frei
Das Kästchen rechts dient zur Aufbewahrung von Schleifpapier... schön geordnet nach Körnungen =)
hat einen Kistengriff auf dem Deckel spandiert bekommen und kann so leicht überall mithinwandern
Aufbewahrungklotz für die Bankhaken, damit diese zwischen beiden Werkbänken umziehen können
Sinnigerweise habe ich mal wieder einiges an die Wand gebracht.... oben die langen Schraub- und Verleimzwingen, darunter der mobile Machinentisch. Parallelanschläge für die Oberfräsen und Hilfen zum rechtwinklig Verspannen....
unten zu sehen. Meine selbstgebaute " Absaugung". Nennt sich Zyklonabscheider und wird schlichtweg vor den Staubsauger gespannt. So kommt nichts im Staubsaugerbeutel an, sondern nur ind er blauen Tonne....
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